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Hinweisgeberschutz-Richtlinie (Whistleblower Policy)
Eine Whistleblower Policy (Hinweisgeberschutz-Richtlinie) legt fest, über welche Wege Mitarbeitende, Ehrenamtliche oder Externe auf Missstände – etwa Betrug, Korruption oder Machtmissbrauch – hinweisen können und wie sie dabei vor Benachteiligung geschützt werden. Kernelemente sind vertrauliche Meldekanäle und ein Verbot von Repressalien.
Für NGOs ist das ein wichtiger Baustein guter Governance und Rechenschaft: Wer Missstände gefahrlos melden kann, hilft, Schaden früh abzuwenden und Vertrauen zu erhalten. In der EU ist der Hinweisgeberschutz zudem gesetzlich geregelt (in Deutschland über das Hinweisgeberschutzgesetz), sodass entsprechende Vorkehrungen für viele Organisationen verpflichtend sind.