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Ausstiegsstrategie (Exit Strategy)

Eine Exit Strategy (Ausstiegsstrategie) beschreibt im Voraus, was mit einem Projekt geschieht, wenn die anfängliche Förderung ausläuft: Wird es aus anderen Quellen weiterfinanziert, an lokale Partner übergeben, in den Regelbetrieb überführt oder geordnet beendet? Ziel ist, dass die erreichte Wirkung nicht mit dem letzten Fördereuro zusammenbricht.

Viele Geldgeber verlangen bereits im Antrag eine Exit- oder Nachhaltigkeitsstrategie, weil sie keine dauerhafte Abhängigkeit schaffen wollen. Für NGOs ist das mehr als Formsache: Wer früh über die Zeit nach der Förderung nachdenkt, baut lokale Kapazitäten auf und diversifiziert die Finanzierung – und schützt so die Menschen, für die das Projekt gedacht ist.

Quellen und Querverweise