SOS Humanity wollte mehr als Unterschriften sammeln. Die Organisation wollte in Kontakt bleiben mit den Menschen, die ihr Anliegen unterstützen. Mit der Petition „Menschen schützen – nicht Milizen schulen“ hatte sie das zum ersten Mal selbst in der Hand: von der Gestaltung bis zu den Kontaktdaten. Über 1.546 Menschen haben unterschrieben, und die Kampagne läuft weiter.
Die Ausgangslage
Bislang liefen die Petitionen von SOS Humanity über große externe Portale wie WeAct. Das funktionierte, hatte aber eine entscheidende Grenze: Die Organisation konnte kaum mit den Menschen in Kontakt treten, die ihre Petition unterstützten. Wer unterschrieb, blieb für SOS Humanity weitgehend unsichtbar. Damit fehlte die Grundlage, aus einer Unterschrift eine längerfristige Beziehung zu machen.
Die Umsetzung
Mit GoodFunds hat SOS Humanity die Petition zum ersten Mal selbst aufgesetzt. Der erste Eindruck, als die Kampagne live ging: schön und übersichtlich, genau wie gewünscht.
Der Umgang mit dem GoodFunds-Manager war leichter als erwartet. Eine echte Hürde gab es trotzdem: Die langen Trackinglinks von SOS Humanity brachten das System anfangs ins Stolpern, das ließ sich aber schnell gemeinsam beheben. Für das rein technische Aufsetzen der Petition, ohne die inhaltliche und konzeptionelle Arbeit, schätzt Stefa rund eine Personenwoche, inklusive aller Tests.
Endlich hatten wir die volle Kontrolle über unsere Petition – mit allem drum und dran!
Die Wirkung
Die Kampagne läuft noch: Ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit steht aus, und die Übergabe der Unterschriften ist ein wichtiger Schritt, der noch bevorsteht. Schon jetzt zeigt sich aber, was die Petition über die reine Zahl hinaus bedeutet. Für SOS Humanity ist das Petitionstool eine neue Möglichkeit, Engagement zu ermöglichen, in der Freiwilligenarbeit und bei Veranstaltungen.
Der eigentliche Gewinn ist struktureller Natur: Eine politisch arbeitende Organisation kann ihre Petitionen jetzt selbst durchführen, statt von externen Portalen abhängig zu sein.
Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, nun selbst Petitionen durchführen zu können. Das ist eine wichtige Möglichkeit für eine Organisation, die politisch arbeitet.
Die Partnerschaft
Die Zusammenarbeit ging über die reine Technik hinaus. Auf der re:publica 2026 in Berlin standen SOS Humanity und GoodFunds gemeinsam am Stand. Stefa beschreibt die Zusammenarbeit als sehr angenehm, offen und vertrauensvoll.
Die Schaltzentrale im Hintergrund
Möglich macht das der GoodFunds-Manager, die Schaltzentrale hinter jeder Kampagne. Petition, Landingpage, Styleguide und Nachrichtenvorlagen verwaltet SOS Humanity von einem einzigen Ort aus. Kampagnen lassen sich komplett in der eigenen Marke gestalten, egal ob Spendenaktion oder Petition. Und bald auch Event-Anmeldungen und Stellenausschreibungen.
Empfehlung & Fazit
Was würde Stefa einer anderen Organisation raten, die vor einer ähnlichen Kampagne steht? Zwei Dinge jenseits der Technik: eine gute Konzeption der Petition und eine durchdachte Kommunikationsstrategie. Das beste Tool ist nur so gut wie das Konzept dahinter.
Ein gutes Konzept, gute Kommunikation und ein gutes Tool von GoodFunds – damit steht einer erfolgreichen Petition nichts im Weg.
© Laurin Schmid / SOS HumanityMenschen schützen – nicht Milizen schulen
Die Petition läuft weiter, bis der Bundestag über das IRINI-Mandat entscheidet. Jede Unterschrift zählt.












